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 Über OPUS und unser Vampire: Requiem Spiel
rabenaas Offline




Beiträge: 127

25.11.2009 15:42
RE: Was sind die Clane und Linien der Vampire? antworten



Von den Clanen

Erschafft ein Vampir einen anderen, so wird dem neu geschaffenen Vampir eine gewisse Neigung zur Ausbildung der Kräfte des Erschaffers wie auch der Ausprägung seiner Schwächen in die Wiege (bzw. ins Blut) gelegt.

Über diese Art der Vererbung, welche die Vampire auch durch einfaches Kosten voneinander erschmecken können, lassen sich (in den westlichen Industrienationen) insgesamt fünf Clane unterscheiden, von denen zuweilen wiederum verschiedene Blutlinien – Weiterentwicklungen oder degenerierte Einzellinien – abzweigen.

Warum es fünf Clane sind und nicht zum Beispiel 13, ob es schon immer nur fünf Clane gab oder ob aus einer Blutlinie auch ein Clan erwachsen kann, ist offen für Spekulation. Ebenso, wie völlig unklar ist, ob die fünf Clane auf einen Ur-Erschaffer (einen "Ersten Vampir") zurückgehen oder eben auf fünf einzelne "Erste Vampire".

Unter den Kindern der Nacht herrscht im Allgemeinen die Vorstellung, einige der Vampirclane seien älter als andere, doch woher die Clane stammen oder wie sie entstanden sind, ist gänzlich unbekannt.

Bedeutet der altägyptische Name der Mekhet, dass sie ihren Ursprung im Alten Ägypten haben? Bedeutet das Fehlen jedes Zeugnisses der angeblich aus dem slawischen Raum stammenden Vampire des Gangrel-Geblütes, dass sie jünger sind, oder einfach nur, dass jener Clan es nie für nötig befunden hat, Spuren zu hinterlassen? Stimmen Gerüchte, wonach Deutschland das Stammland des Blutes Nosferatu ist? Und ist es wahr, dass die Ventrue ein relativ junges Blut sind?

Die Fährten der Vampire verlieren sich in der ewigen Nacht, und vereinzelte Geschichten davon, dass es sie zumindest zu römischer Zeit schon gegeben haben soll – in dieser oder anderer Form – sind ebenso wenig Beweis wie irgend etwas Gegenteiliges, das ebenso vertreten wird.

Fest steht nur, dass die überwiegende Zahl der hiesigen Vampire einem der fünf großen Clane angehört:





Daeva | Sukkubi
Das Blut Daeva ist der Inbegriff des Vampirs als Verführer und Jäger unter den Menschen. Die meisten Daeva sind Opfer ihrer Sinneslust und leiden wie kein anderer Clan unter dem Gefühl der Abstumpfung und Gewöhnung, das jeden Vampir irgendwann ergreift. Viele Daeva suchen deshalb nach immer extremeren Sinneseindrücken und Wegen, ihre verschiedenen, mit zunehmendem Alter oft abartigen Gelüste auszuleben. Legendär sind die Gaben des Clanes, Gefühle von Freundschaft und Liebe in ihrem Gegenüber zu erwecken.



Gangrel | Wilde
Das Blut Gangrel ist der Inbegriff des Vampirs als vollendetem Raubtier und Geschöpf einer dunklen, bösartigen Natur. Auch ist es das Blut Gangrel, das über viele der legendären Kräfte der Vampire wie etwa die Verwandlung in einen Wolf, eine Fledermaus oder sogar in Nebel gebietet. Anders als im Vorgänger-System von Requiem, wo es ebenfalls einen Clan dieses Namens gibt, verwandeln sich die Gangrel des Requiem-Systems im Laufe der Zeit nicht physisch immer mehr in Tiere. Stattdessen wird ihnen immer stärker das tierische, raubtierhafte Denken zueigen, wodurch es ihnen schwerer fällt, menschliche Denkweisen und soziales Verhalten zu zeigen.



Mekhet | Schatten
Das Blut Mekhet ist der Inbegriff des Vampirs als dunkler Scholar, Hüter der Geheimnisse und Kind der Dunkelheit. Mekhet gehen ihren Geschäften am Liebsten im Stillen nach. Durch ihre Gabe, sich unsichtbar machen, die Gedanken anderer zu lesen und sich überirdisch schnell bewegen zu können, gelten sie zu recht als annähernd allwissend und sehr gefährlich.



Nosferatu | Mahre
Das Blut Nosferatu ist der Inbegriff des Vampirs als Wesen untoten Grauens und der ärgsten Alpträume der Menschen. Jeder Vertreter des Clanes strahlt etwas Unwirkliches, Alptraumhaftes aus, das aber keineswegs physischer Natur sein muss. Anders als der Clan gleichen Namens bei Maskerade sind die Nosferatu keineswegs die verborgenen und zurückhaltenden "Underdogs" der Vampirgesellschaft, sondern selbstbewuste, oft gnadenlos grausame Schrecken, die ihren gesellschaftlichen Stand mit brutalsten Mitteln verteidigen.



Ventrue | Gebieter
Das Blut Ventrue ist der Inbegriff des Vampirs als dunkler Edelmann und Fürst der verborgenen Höfe der Nacht. Wie kein anderes Blut sind die Ventrue in der Verfolgung ihrer Ziele ausdauernd, kalt berechnend, zielstrebig und gewissenlos. Anders als ihre gleichnamigen "Clansgeschwister" im Vorgänger-System haben die Ventrue bei Requiem keinerlei Einschränkung bei der Wahl ihrer Beute, laufen aber dafür Gefahr, im Laufe ihres Unlebens an einem fürchterlichen seelischen Zerfall zu erkranken und wahrhaftig zu "degenerierten Adeligen" zu werden. Ebenfalls anders als das Maskerade-Pendant des Clanes können die Ventrue bei Requiem sich nicht nur Menschen, sondern auch das Tierreich Untertan machen.



Neben diesen fünf großen Clanen gibt es eine annähernd unbegrenzte Zahl von Blutlinien. Diese kleineren Linien, die oft nur aus einer Handvoll Vampiren derselben Brut bestehen, sind irgendwann aus einem der fünf großen Clane hervorgegangen. Immer steht ein einzelner Vampir am Beginn einer solchen Linie, der durch besondere Begabung, eine Eigenheit seines Fluches oder auch einen entsetzlichen Wahnsinn verborgene Kräfte in sich hat wecken können, die er auch an seine Nachkommen weitergeben konnte.

Anders als beim früheren Vampirspiel "Maskerade", wo es ebenfalls das Konzept der "Blutlinie" gibt, werden Blutlinien bei Requiem nicht per se als "minderwertig“ betrachtet. Allerdings ist das Wissen um sie sehr begrenzt, so dass diese meist gefürchtet, mit Argwohn betrachtet oder "sicherheitshalber besser vernichtet" werden (es gibt aber auch hoch angesehene und sogar förmlich angebetete Blutlinien).

Ebenso anders als bei Maskerade ist es bei Requiem möglich, einer Blutlinie erst später im Spiel "beizutreten", indem man sich von einem Lehrmeister aus der Linie in die Geheimnisse derselben einweihen lässt. Allerdings muss man zu dem Clan gehören, aus dem die Blutlinie einst hervorging.

Dies ist insofern besonders interessant, da viele Blutlinien eine durchaus eigene Agenda besitzen, die zuweilen durchaus die Dimensionen eines eigenen "Mini-Bundes" annimmt.

In wieweit Blutlinien in den Domänen des OPUS Netzwerks eine Rolle spielen oder sogar als Charakterrolle gewählt werden dürfen, liegt im alleinigen Ermessen der lokalen Orga.

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